Die Diakonie-Sozialstation Lauffen a.N. stellt sich vor

 


Die Diakonie-Sozialstation Lauffen a.N. stellt sich vor

 

– Pflege, Unterstützung, Füreinander da sein!

 

Am Mittwoch, den 17.10.18 hatten wir im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts Besuch von Frau Konnerth, einer Mitarbeiterin der Diakonie-Sozialstation Lauffen. Wir, die Klassen 8a und 8b, waren sehr gespannt, da wir uns schon vorab im Religionsunterricht bei Frau Zörner und Frau Loos mit der Einheit Diakonie beschäftigten. Unter anderem lernten wir die Geschichte des barmherzigen Samariters kennen, setzten uns mit den Werken der Barmherzigkeit auseinander und recherchierten die Anfänge der Diakonie.

 

Frau Konnerth konnte uns sehr viel Interessantes zu Ihrem Beruf und Ihrem Tätigkeitsfeld erklären. Wir erfuhren, dass die Mitarbeiter der Diakonie verschiedene Aufgabenbereiche haben: Angefangen beim Einkaufen, Ankleiden und Betreuen der Klienten, Haushaltsdienste bis hin zur medikamentösen Versorgung und Auslieferung von Essen.  Die Mitarbeiter erledigen ihre Arbeit mit vollem Einsatz und absolvieren zwischen 33-38 Hausbesuchen an einem Arbeitstag. Insgesamt hat die Diakonie-Sozialstation Lauffen sogar bis zu 260 Klienten am Tag. Motivation für diese Arbeit erhalten die Mitarbeiter besonders durch die Arbeit mit den Klienten. Frau Konnerth berichtete, dass Ihnen viel Dankbarkeit und Wertschätzung von den Menschen entgegengebracht wird. Sie weiß, dass sie mit ihrer Arbeit das Leben für viele Menschen schöner, angenehmer und lebenswürdiger machen kann. Gerade dies bereitet ihr Freude.

Des Weiteren erzählte Frau Konnerth, dass es die organisierte Diakonie schon seit 1848 gibt und von Ordensschwestern gegründet wurde. Seit 1995 kann Lauffen auch eine Diakoniestation aufweisen. Im Hinblick auf die immer älter werdende Gesellschaft wünscht sich die Diakonie noch mehr Anerkennung und Unterstützung von der Politik und uns Bürgern. 

Wir hatten noch viele weitere Fragen, die uns Frau Konnerth sehr ausführlich beantworten konnte. Am Ende der Stunde erhielten wir sogar die Möglichkeit, unseren Blutdruck und den Blutzucker zu messen. Das weckte bei uns allen große Neugier, so dass einige von uns gleich ausprobierten, wie man den Blutdruck richtig abhört. Dies war eine beeindruckende Erfahrung.  

Für uns war es ein toller und informativer Einblick in das Arbeitsfeld der Diakonie. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Konnerth für ihren Besuch und finden es toll, dass sie sich so viel Zeit genommen hat.

Von Marielene Reichhardt (8b), Kathrin Schmoll (8b) und Luisa Sophie Krips (8b)