Pädagogischer Tag des Kollegiums der HRS

Pädagogischer Tag des Kollegiums der HRS

 Am 22.6.2015 fand der diesjährige Pädagogische Tag der Hölderlin-Realschule statt, bei dem es um die Zukunft und die neuen Herausforderungen der Schule ging. Er fand in den gut ausgestatteten Räumen der AIM in Heilbronn statt, wo eine externe Moderation das Kollegium durch die verschiedenen Leitfragen begleitete. Ziel war es sinnvolle und konkrete Pläne sowie Vorhaben für die Zukunft zu erarbeiten und festzuhalten und so der Veränderung in der Bildungslandschaft Rechnung zu tragen.

 Zunächst wurden die Tagesziele der Schulleitung und der Steuergruppe durch Herrn Münzing dargelegt sowie durch die AIM und den Moderatoren das Kollegium begrüßt. Ein wichtiger Programmpunkt war anschließend der Informationsvortrag zum jetzigen Stand der Bildungsplanreform 2016 durch Fr. Grünberger und Fr. Zunker. (Schulamt Heilbronn)

 Anschließend hieß es für das gesamte Kollegium an allen sieben Leitfragen der HRS zu arbeiten und zunächst ohne störenden Filter alle Assoziationen und kreative Ideen in Kleingruppen zum Thema zu sammeln und zu diskutieren. Diese Fülle an Ideen galt es dann am Nachmittag wie in einem Trichter zu filtern und einem Realitätscheck zu unterziehen oder auf ihre Machbarkeit zu überprüfen und zu bewerten.

 Alle sieben Leitfragen befassten sich konkret mit der Zukunft der HRS und der Frage wie man (noch) besser unterrichten, den neuen Herausforderungen gut begegnen kann (Stichwort: Differenzierung) und wie auch konkret die neue Orientierungsstufe ab dem Schuljahr 2016/2017, die aus dem neuen Bildungsplan resultiert, umgesetzt werden kann.
Die erste Leitfrage warf zunächst den Blick zurück: Was hat bei Veränderungsprozessen in den letzten Jahren besonders gut unterstützt? Zweitens wurde gefragt wie man die Orientierungsstufe (Kl. 5/6) zukunftsfähig gestalten könne. Auch die Weiterentwicklung des Schulprofils war und ist eine gewichtige Frage. Viertens ist der HRS die individuelle Förderung, v.a. in den Hauptfächern, aber auch hinsichtlich von Sprachförderung und LRS wichtig. Die fünfte Leitfrage handelt von der Außendarstellung der HRS und wie diese optimiert und noch effektiver gestalten werden kann. Desweiteren wurden über Kooperationsmöglichkeiten nachgedacht. Und schließlich wurde siebtens gefragt wie die HRS ein gesundes und sicheres Lernen in der Zukunft ermöglichen bzw. optimieren könne. Es wurde diskutiert, verworfen und die besten und vielversprechendsten Ansätze festgehalten und vertieft. Am Ende stellte jede Arbeitsgruppe dem Kollegium blitzlichtartig ihre Ergebnisse vor. Der Moderator lobte die große Fülle an Ideen und Zielen und Herr Münzing bedankte sich beim Kollegium für seinen Einsatz.


 Es wurde deutlich, dass es einiges zu tun gibt. Viele Herausforderungen und neue Wege gibt es zu erkunden, wichtig sei aber -so der Moderator- auch das Altbewährte, was schon da sei und prima an der HRS funktioniere, nicht über Bord zu werfen!

 -Nun gilt es die neugesteckten Ziele und die neuen Herausforderungen für die Realschule weiter im Blick zu haben, diese ggf. moderat anzupassen und diese nach und nach zu erfüllen und umzusetzen. Dies alles ist nötig um für den Wechsel in der Schullandschaft, den neuen Bildungsplan und den neuen Aufgaben der Realschule in der Zukunft gewappnet zu sein!

 L. Rautenberg