Präventionskonzept

Stand: 2013

stark.stärker.WIR

 

Im Februar 2011 wurde im Landtag von Baden-Württemberg beschlossen, dass alle Schulen ein Präventionskonzept mit dem Motto „stark.stärker.WIR“ entwickeln und umsetzen sollen.

An der Hölderlin-Realschule wird bereits seit einigen Jahren unter Mitarbeit des Lehrerkollegiums, dem Arbeitskreis Suchtprävention, der Schulsozialarbeiterin Frau Witzemann und externen Fachkräften ein Präventionsprogramm verwirklicht.

 

Klasse 5

Der Klassenrat befähigt die Kinder dazu, ihre Meinung in einer

wertschätzenden und demokratischen Weise zu äußern. Die Kinder lernen sich zu vertragen, Probleme lösen, diskutieren und entscheiden, Projekte planen und umsetzen. Er fördert dadurch die Gemeinschaft und hilft besser gemeinsam leben und lernen zu können.

Zeit: seit 2007, wöchentlich eine Schulstunde; Personal: Schulsozialarbeiterin, KlassenlehrerIn

 

Die Schulsportwoche wird am Ende der 5. Klasse durchgeführt. Wichtigstes Ziel ist dabei die Bewegung in der Gemeinschaft als Mittel für den Erwerb sozialer Kompetenzen.

Zeit: seit 2006, 5 Tage; Personal: KlassenlehrerIn, SportlehrerIn, Schulsozialabeiterin; Kosten: ca. 125 € pro Schüler

 

Klasse 6

In der Projektwoche im Nov./Dez. findet eine Einführung in das Themengebiet „Sucht“ statt.

Zeit: 2 Schulstunden

Personal: KlassenlehrerIn / NWA-LehrerIn / Schulsozialarbeiterin

 

In der Projektwoche im Nov./Dez. berichtet Herr Haß, Förderkreis Suchtkrankenhilfe, zum Thema Sucht.

Zeit: seit 2010, 2 Schulstunden; Personal: Herr Haß; Kosten: 100 €  Spende an Förderkreis

 

Klasse 5/6

Das Selbstbehauptungstraining STUPS fördert vor allem das Selbstwertgefühl und die Ich-Stärke.

Zeit: Projektwoche Juli 2011 und 2012, AG;   Personal: Schulsozialarbeiterin

 

Klasse 7

In der Projektwoche im Nov./Dez. werden die Themen der „Red Box“ (Jugendschutz, neue Medien, Gehörschutz, Alkohol, AIDS), ein Projekt des Lkr. HN, besprochen.

Zeit: seit 2010, 2 Schulstunden; Personal: Schulsozialarbeiterin

 

In der Projektwoche im Nov./Dez. wird das Mitmachtheater „Wilde Bühne Stuttgart“, dessen Schauspieler ehemalige Drogenabhängige sind, eingeladen.

Zeit: seit 2009, 4 Schulstunden; Personal: Wilde Bühne, Schulsozialarbeiterin, KlassenlehrerIn; Kosten: ca. 950 €

 

Klasse 5 – 7

Die Anti-Drogen-AG vermittelt Grundlagen zu den Themen Suchtentstehung, Suchtverlauf, Alkohol, Rauchen, illegale Drogen, Mediensucht, Glücksspiel, Medikamentenabhängigkeit, Essstörungen.

Zeit: seit 2006, monatlich 2 Schulstunden und weitere Aktionen; Personal: Schulsozialarbeiterin, ca. 2 Schüler (meist der 8. Klasse)

 

Klasse 8

Im  Fächerverbund NWA werden folgende Themen der Gesundheitsprävention vermittelt:

  • Ernährung u. Verdauung (Essgewohnheiten, Fehlernährung, Essstörungen, Alkohol)
  • Atmung (Rauchen, Erkrankungen der Atmungsorgane)
  • Gesundheit u. Krankheit (Drogen und Sucht, erste Erfahrungen / Motive, Wirkung von Drogen, Merkmale von Sucht, Entstehung von Abhängigkeit bei verschiedenen Drogen,  Umgang mit Drogen)

Personal: NWA-Lehrer

 

In der Projektwoche im Nov./Dez. wird das Planspiel „Voll die Party“ durchgeführt. Dabei geht es darum das eigene Verhalten, die Gruppendynamik und die möglichen Folgen von Alkoholkonsum bei einer Party nachzuempfinden und zu reflektieren.

Zeit: seit 2007, 2 Schulstunden; Personal: Schulsozialarbeiterin, LehrerIn; Kosten: Getränke und Knabberzeug

 

In der Projektwoche im Nov./ Dez. besuchen in der Regel 2 Klassen die Lungenklinik Löwenstein.

Zeit: seit 2007, ein Vormittag; Personal: KlassenlehrerIn; Kosten: Busfahrt nach Löwenstein

 

Bei den Mädchen findet im Sportunterricht ein Baustein zum Thema Essstörungen statt.

Zeit: seit 2007, 2 Schulstunden; Personal: Sportlehrerin

 

Klasse 8 – 10

Streitschlichter erhalten ihre Ausbildung in Klasse 8 und sind dann bis zum Ende ihrer Schulzeit als Streitschlichter tätig.

Zeit: seit 2006, ca. 20 Schulstd. pro Schuljahr; Personal: 2 LehrerInnen, Schulsozialarbeit

 

Klasse 9

Im Unterrichtsfach Englisch ist im Lehrbuch in Unit 2 vorgesehen, über Drogen zu sprechen.

Personal: EnglischlehrerIn

 

Im Fächerverbund NWA wird das Nervensystem und dabei die Wirkung von Drogen auf das Nervensystem und den Körper sowie die Bedeutung und Auswirkungen der chemischen Informationsübertragung an den Synapsen besprochen.

Personal: NWA-LehrerIn

 

Klasse 10

Nach der Projektwoche im Nov./Dez. berichten Herr Schneider und Herr Gaida vom Freundeskreis Suchtkrankenhilfe Besigheim zum Thema Sucht.

Zeit: seit 2010; Personal: Herr Schneider und Herr Gaida

 

Alle Klassen

Bei Interesse und Bedarf besteht die Möglichkeit von Information und Unterstützung beim Thema Mobbing.

Zeit: seit 2007, mindestens 2 Schulstunden; Personal: Schulsozialarbeiterin

 

Alle Klassen

Im Schuljahr 2011/12 erhielten die ausgebildeten Streitschlichter eine Zusatzausbildung als Vertrauensschüler. Im Schuljahr 2013 /14 werden erstmals Vertrauensschüler aus allen Klassenstufen ausgebildet. Sie gehen aktiv auf Schülerinnen und Schüler in Schwierigkeiten zu.

Zeit: seit 2011/12 gekoppelt mit Streitschlichtung; seit 2013 für alle Klassen als AG; Personal: Schulsozialarbeiterin

 

Schüler, die beim Rauchen erwischt wurden

Die Durchführung eines Anti-Raucher-Seminars durch Frau Pleschkou, Stiftung der Kreissparkasse Heilbronn.

Zeit: 2009; Personal: Frau Pleschkou; Kosten: 20 €

 

Eltern

Einige Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen haben am 3-tägigen Schulteamseminar, einer Fortbildung zur Suchtprävention teilgenommen.

Daraus entstand dann der Arbeitskreis Suchtprävention.

Zeit: 2006 und 2007, Kosten: 200 €

 

Im Arbeitskreis Suchtprävention engagieren sich Eltern, Lehrer, Schulsozialarbeiterin gemeinsam, indem sie Vorschläge einbringen, Aktionen (mit)organisieren, ein Curriculum für Prävention entwickelten und z.B. auch Elternabende organisierten:

2007 informierte Herr Kulka von der Polizeidirektion Heilbronn über Drogenprävention und Drogenkriminalität

2008 wurde durch Frau Munk, Frau Stiritz und Frau Witzemann, Arbeitskreis Suchtprävention in den Elternabenden (Kl. 5 – Nikotin, Kl.6 – Alkohol, Kl.7 – Cannabis) informiert.

2009 klärte Frau Maier, Kreisjugendpflege Landkreis Heilbronn, über virtuelles Mobbing „ Jugendliche zwischen realer und virtueller Welt“ auf

2010 informierten Herr Schneider und Herr Gaida, Freundeskreis Suchtkrankenhilfe Besigheim, über Jugendalkoholismus

2011 informierte und berichtete Frau Witzemann, Schulsozialarbeiterin, über Mobbing

Zeit: seit 2006, 2-3x jährlich

                     

 

 

 

Heike Witzemann